Beton und Mörtel: Das ist drin

Das Wort «Beton» stammt aus dem Französischen und wurde erstmals 1753 von Bernard de Bélidor in einem Buch über Architektur erwähnt.

Beton ist ein Gemisch aus Zement, Gesteinskörnung bzw. Betonzuschlag (Sand und Kies oder Splitt) sowie Wasser. Er kann ausserdem Betonzusatzstoffe und Betonzusatzmittel enthalten. Zusammen mit Betonstahl oder Spannstahl kann Stahlbeton bzw. Spannbeton hergestellt werden. Mit dem Zusatz von Fasern (Stahl, Kunststoff oder Glas) lassen sich aber auch Faserbeton bzw. Stahlfaserbeton herstellen.

Mörtel ist ein Baustoff, der aus einem Bindemittel (beispielsweise Kalk oder Zement), Gesteinskörnung mit höchstens 4 mm Korngröße, gegebenenfalls Zusatzstoffen und Zusatzmitteln, sowie Wasser besteht und durch die chemische Reaktion der Bindemittel erhärtet. Eine Kenngröße für die Zusammensetzung ist der Wasserfeststoffwert. Der Mörtel dient in erster Linie zur Verbindung von Mauersteinen und zum Verputzen von Wänden und Decken. Seine Herstellung erfolgt entweder im Werk oder auf der Baustelle.

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